In der James-Franck-Straße wurde eine neue Methode zur Bekämpfung der zugewanderten, allergenen Stauden-Ambrosie auf einer Fläche von insgesamt 1.417 Quadratmetern getestet. Im Zuge dieses Versuches wurde Mitte Juni eine Wildblumenwiese mit einer besonders dichten Einsaatstärke (5 Gramm / Quadratmeter) angesät, durch welche die Ambrosie-Bestände unterdrückt werden sollten. Das hierfür verwendete Saatgut stammt aus dem Berliner Raum und ist in seiner Artzusammensetzung optimal an die Bedürfnisse der Wildbienen angepasst. Auch viele weitere Bestäuber profitieren von dieser Pflanzenauswahl. Das Saatgut enthielt außerdem Roggentrespe, die im ersten Jahr den Aufwuchs von Beikräutern zusätzlich unterdrücken sollte.  Um interessierte Passanten über die Maßnahmen im Zuge des Projektes aufzuklären, wurde ein Informationsschild aufgestellt. Die Arbeiten erzielten jedoch leider nicht das erwünschte Ergebnis, da sich das ausgebrachte Saatgut nicht ausreichend entwickelte. Daher fand eine erneute Bearbeitung der Fläche mit anschließender Aussaat im März 2020 statt.